Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Bau eines “mittelalterlichen” Planwagens für Dezember, 2007.
29.12.2007 von admin.
Die restlichen Samstage im Dezember verbrachten wir weitgehend bei Siggi in der Werkstatt. Da ihm daran gelegen war, den Wagen baldmöglichst fertig zu stellen, damit er wieder Platz in seiner Werkstatt hat, hängte er noch den ein oder anderen Abend ran.
Am Samstag, den 29. Dezember war es dann endlich soweit, der letzte Nagel konnte eingeschlagen werden! Der Wagen war quasi fertig. Jetzt ist nur noch ein Innenanstrich notwendig, um das Holz vor „Wohnspuren“ zu schützen. Außerdem warten wir noch auf die gebogenen Vierkanteisen, über die später einmal die Plane gespannt werden soll, die es natürlich auch noch zu beschaffen gilt. Aber alles kein wirklicher Aufwand mehr, verglichen mit dem, was bis jetzt geleistet wurde.
Hier nun die Bilder des „Prachtstücks“:
Die Hinteransicht mit hochgeklappter und ver“riegel“ter Einstiegsluke. Durch den einfach aufgesteckten Querriegel ist die Luke auch beim holprigen Transport auf dem Autoanhänger gegen das ungewollte Herunterklappen gesichert.
Die Hinteransicht mit heruntergeklappter Einstiegsluke. Die Treppe ist fest mit der Luke verbunden. Die Stütze in der Mitte kann einfach entfernt werden und dient im geschlossenen Zustand der zusätzlichen Stabilisierung. Der Tisch im Innenraum ist im Moment eingeschoben.
Detailaufnahme der massiven und stabilen Treppe.
Detailaufnahme des eingeschobenen Tisches. Rechts auf der Bank liegen die zerlegten Stützen für die Bett-Tisch-Platte. Der Tisch kann ganz ausgezogen werden, das Tischbein abgenommen und die Platte auf die zusammengesteckten Stützen auf die Höhe der Bank abgesenkt werden und schups hat man eine breite Bettstatt.
Der ausgezogene Tisch – genug Platz, um fast die ganze Mittelaltergruppe aufzunehmen.
Der Wagen von Vorne. Die improvisierte Deichsel ist notwendig, um den Wagen manövrieren zu können. Durch die Klappen erreicht man den vorderen Teil des unter der Kinderschlaffläche liegenden Stauraums. Hier können später z.B. die Transportabdeckplane und beim Transport die Planwagenplane oder sonstige Ausrüstungsgegenstände verstaut werden.
Der „Meister“ und sein „Lehrling“ oder „Baumeister“ und „Bauherr“.
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9.12.2007 von admin.
So, da nun mein Urlaub vorbei ist, kann ich leider nicht mehr so aktiv mitarbeiten, außer an den Wochenenden. Aber ich hab volles Vertrauen zu “Schreinermeister” Siggi, dem ich als Büromensch so wie so nur in Form eins Gehilfen zur Hand gehen kann. Wobei ich sagen muss, dass ich im Laufe des Projekts doch schon einiges über die Verarbeitung von Holz gelernt habe.
Hier der zwischenzeitlich fertig gestellte Innenraum. Um sich die Dimensionen vorstellen zu können: Der Boden befindet sich 60 cm über dem Grund und die seitlichen Aufbauten sind 120 cm hoch. Somit befindet sich der obere Wandabschluss auf einer Höhe von 180 cm und bietet so guten Schutz gegen Wind und Wetter.
Detailaufnahme des Innenraums mit dem eingeschobenen Ausziehtisch. Der Rest der Tischplatte befindet sich unter der “Kinderschlafstätte”, dabei handelt es sich um die erhöhte Plattform.
Später wird das “Kinderzimmer” mit einem eigenen Vorhang abgetrennt, sodass es dort nicht immer aufgeräumt sein muss. Unter dem “Kinderzimmer” befindet sich ein großer Stauraum, der durch eine einfache Klappe unter der Tischplatte erreichbar ist. Zusätzlich wird über der Deichsel eine weitere Zugangsmöglichkeit geschaffen.
Die Erwachsenen schlafen auf der ausgezogenen und auf Höhe der Sitzbänke abgesenkten Tischplatte.
Neben dem Stauraum unter dem “Kinderzimmer”, hier rechts im Bild, befinden sich zwei weitere unter der Sitzbank zwischen den Rädern, hier in der Bildmitte gut zu erkennen.
Hier sieht man, leider aus einer schlechten Perspektive, die fertige Seitenwand auf der gegenüberliegenden Seite des obigen Fotos. Ohne die Plane und aus dieser Nähe, wirkt es ehr wie eine Plakattafel, oder ein Bretterzauen. Na ja, dann bleibt mir immer noch die Möglichkeit, den Wagen in der Nebensaison als Plakatträger zu vermieten.
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2.12.2007 von admin.
So langsam nimmt das Ganze Formen an:
Nochmal die Seitenansicht mit dem hinteren Radkasten. Man erkennt rechts im Bild schon den Stauraum unter der Sitzbank.
Hier die aktuelle Innenansicht mit der ca. 2,50 Meter lagen Sitzbank. Damit ist sie länger als eine herkömmliche Bierbank!
Der Überbau über der Vorderachse soll den Kindern als Schlafgelegenheit dienen. Darunter ist viel Stauraum und die Tischplatte kann auch eingeschoben werden.
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